Deutschland

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  • Geschäftsbereich: Advisory, Transactions & Restructuring
  • Typ: Publikationen
  • Datum: 06.12.2013

Kapitalkostenstudie 2013: Konjunktur im Wandel – Kapitalkosten auch? 

Sowohl die Weltwirtschaft als Ganzes als auch die einzelnen Unternehmen in ihren spezifischen Branchen stehen großen Herausforderungen gegenüber. Konjunkturelle Unsicherheiten bei sich verkürzenden Branchenzyklen, die anhaltende Schulden- und Vertrauenskrise im Euroraum, die expansive Geldpolitik mehrerer Zentralbanken, volatile Finanzmärkte mit einem weiterhin historisch niedrigen Zinsniveau und verschiedene regionale politische Konflikte sind nur ein Teil der derzeit beobachtbaren internationalen Rahmenbedingungen mit einem erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der Unternehmen und der Kapitalmärkte.
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Die achte Auflage der Studie zeigt die Auswirkungen einer sich wandelnden, von hoher Unsicherheit und Volatilität geprägten Konjunktur auf die Kapitalkosten und stellt dar, wie auf der einen Seite Unternehmen auf dieses Umfeld durch Anpassungen der Planungsrechnungen reagieren und wie sich auf der anderen Seite die Kapitalkosten als Ganzes beziehungsweise ihre einzelnen Parameter durch die Entwicklungen auf den Kapitalmärkten verändert haben.

 
Der Fokus der diesjährigen Studie liegt auf folgende Themengebieten:
 

  • Abbildung von Volatilität in Planungen, 
  • Neuorientierung der Weighted Average Cost of Capital (WACC): Zusammenspiel von Basiszinssatz und Marktrisikoprämie,
  • Berücksichtigung weiterer Risikozuschläge und
  • Ableitung der nachhaltigen Wachstumsrate.

 

Die erhebliche Relevanz dieser Themengebiete für die Praxis wird nicht zuletzt durch die hohe Anzahl der Teilnehmer an der Studie bestätigt. Insgesamt haben mit 153 Unternehmen mehr Unternehmen als jemals zuvor an der Studie teilgenommen, davon 86,7 Prozent der DAX-30-Unternehmen.

 
Einige wichtige Ergebnisse im Überblick

 

  • Der Trend zu detaillierten und integrierten Planungen setzte sich bei den befragten Unternehmen weiter fort.
  • Nahezu unverändert zum Vorjahr legten 53 Prozent der befragten Unternehmen einen fünfjährigen und 34 Prozent einen dreijährigen Planungshorizont zugrunde.
  • Der durchschnittliche WACC lag bei 7,7 Prozent (im Vorjahr 7,9 Prozent) und variierte je nach Branche zwischen 6,8 und 8,2 Prozent.
  • Der durchschnittliche angesetzte Basiszinssatz sank deutlich von 3,1 auf 2,3 Prozent. Dieser Rückgang wurde nahezu vollständig durch eine entsprechend höher angesetzte Marktrisikoprämie von 5,8 Prozent (im Vorjahr 5,2 Prozent) kompensiert.
  • Unter allen Studienteilnehmern gaben 61 Prozent an, eine Wertminderung auf den Goodwill und/oder Assets vorgenommen zu haben (im Vorjahr 59 Prozent).
  • Im vergangenen Jahr stieg das Interesse an Transaktionen wieder leicht an. 74 Prozent der Unternehmen (im Vorjahr 68 Prozent) gaben an, zumindest eine Transaktionen geplant und/oder durchgeführt zu haben. Mit 53 Prozent lag der Transaktionsfokus auf Europa.

 

Erstmals enthält die Studie spezifische Auswertungen für die Branchen „Automotive“, „Chemicals & Pharmaceuticals“, „Consumer Markets“, „Energy & Utilities“ und „Media & Telecommunications“.

 

 

Dr. Marc Castedello

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Stefan Schöniger

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