Das steigende Umweltbewusstsein in der Gesellschaft und die wachsenden Umweltanforderungen zwingen Unternehmen, ihre Betriebsabläufe und Lieferketten anzupassen. Die Erwartung ist, dass Unternehmen nachhaltiger wirtschaften und mehr Verantwortung für ihre Auswirkungen übernehmen. Hier entsteht oft ein Spannungsfeld zwischen Wohlstandsgewinn und Umweltauswirkungen.
Rohstoffe sind die Grundlage der Wirtschafts- und Konsumwelt und essenziell für die Industrie, welche wiederum wesentlich zum Wohlstand der Gesellschaft beiträgt. Allerdings hat der Ressourcenverbrauch der Industrie aber auch erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt. Darüber hinaus führen die technologischen Entwicklungen in der Mobilität, der Dekarbonisierung sowie der fortschreitenden Digitalisierung zu einem steigenden Bedarf an Rohstoffen wie beispielsweise der von Batteriemetallen und Seltene Erden.
In diesem Sinne wird ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und Energie zunehmend wichtiger. Hinzu kommt, dass die Industrie für die Produktion immer stärker auf knappe Rohstoffe angewiesen ist, womit die Herausforderungen einer stabilen Versorgungssicherheit weiter verschärft werden.
- Wie bewertet die Industrie diese Herausforderungen?
- Welche Relevanz hat das Thema Nachhaltigkeit für sie?
- Wie werden in Unternehmen ökologische, soziale und ökonomische Ziele miteinander verknüpft?
- Welchen Ansatz wählen die Unternehmen, um Nachhaltigkeit in ihre Strategie zu integrieren?
Dazu haben wir gemeinsam mit Lünendonk und zwei weiteren Studienpartnern 113 Unternehmen aus verschiedenen Industriebranchen befragt.