Deutschland

Unser Prüfungsansatz 

Was zeichnet den von KPMG entwickelten Prüfungsansatz aus? Er ist risikoorientiert, weltweit einheitlich und entspricht allen nationalen und internationalen Standards. Außerdem basiert unser Ansatz auf umfassenden Branchenkenntnissen und ist individuell auf den Mandanten zugeschnitten.

Als Prüfer ist es unsere Pflicht, mit kritischer Grundhaltung zu beurteilen, ob die Abschlüsse unserer Mandanten Fehlaussagen oder falsche Angaben enthalten. Mit unserer Integrität und Unabhängigkeit leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu, dass diese Abschlüsse vertrauenswürdig sind. Qualitätssicherung hat für uns oberste Priorität. Wir verfolgen daher einen weltweit einheitlichen Prüfungsansatz, der allen nationalen und internationalen Anforderungen vollständig entspricht. Dabei hat sich der Einsatz IT-gestützter Prüfungstechniken bewährt.

 

 

 

 

Verständnis der Geschäftstätigkeit

 

Grundlage unserer Prüfung ist das Verständnis für das Geschäft unserer Mandanten. Wir befassen uns intensiv mit dem Umfeld und der Branche sowie der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens. Zugleich machen wir uns mit den Rechnungslegungsmethoden und dem Rechnungslegungssystem im Unternehmen vertraut. Auf dieser Basis treffen unsere Spezialisten eine erste Einschätzung über die Qualität und Funktionsfähigkeit des internen Kontrollsystems. So können sie Risiken vorläufig bewerten und ihre Auswirkungen auf Abschluss und Lagebericht abschätzen.

 

 

 

Planung der Prüfung

 

Geschäftsverständnis und vorläufige Risikoeinschätzung bilden die Basis für die detaillierte Planung und Schwerpunktsetzung der Prüfung. Diese Phase umfasst die Auswahl der Mitarbeiter, einschließlich der KPMG-Spezialisten, die wir hinzuziehen. Zudem bestimmen wir die Strategie und den zeitlichen Ablauf der Prüfung.

 

Ergebnis der Planungsphase ist die Verabschiedung eines individuellen, risikoorientierten (Konzern-) Prüfungsplans. Er kann auch die Pläne und Ergebnisse der Internen Revision mit einbeziehen.


 

 

Beurteilung der Kontrollmaßnahmen

 

Nach der Planung lässt sich sagen, ob Prüfungsgebiete auf der Basis kontrollbasierter Prüfungshandlungen beurteilt werden können. Ist dies der Fall, so schließt sich die Beurteilung des Aufbaus, der Implementierung sowie der Funktionsfähigkeit der von uns ausgewählten rechnungslegungsbezogenen Kontrollmaßnahmen an. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die Prozesse der Bilanzierung und Jahresabschlusserstellung sowie die IT-Systeme des Mandanten umfassend zu verstehen.

 

Am Ende dieser Prüfungsphase wissen wir, welche Kontrollmaßnahmen im weiteren Verlauf der Prüfung verlässlich und welche aussagebezogenen Prüfungshandlungen erforderlich sind.

 

Je nach Rechtsform beziehungsweise abhängig vom Auftrag des Unternehmens prüfen wir zudem das Risikofrüherkennungssystem unseres Mandanten. Das Aktiengesetz verpflichtet den Vorstand einer Aktiengesellschaft, ein solches System einzurichten. Wir als Abschlussprüfer haben bei börsennotierten AGs - und unabhängig von der Rechtsform auch bei Banken und Versicherungen - zu prüfen, ob und inwieweit der Vorstand seinen Verpflichtungen nachgekommen ist.

 

Sämtliche Ergebnisse präsentieren wir in ausführlicher Form dem Management und dem Aufsichtsgremium. Durch die Risikobeurteilung vorab während des Geschäftsjahres weisen wir frühzeitig auf mögliche Problemfelder hin.


 

 

Aussagebezogene Prüfungshandlungen


Darunter verstehen wir zum einen analytische Prüfungshandlungen, zum anderen Einzelfallprüfungen.

 

Mithilfe weitergehender Prüfungshandlungen begegnen wir Restrisiken, die durch rechnungslegungsbezogene Kontrollmaßnahmen nicht oder noch nicht ausreichend abgedeckt sind.

 

Die Ergebnisse dieser Prüfungshandlungen geben wir frühzeitig und unmittelbar an unsere Mandanten weiter. So lassen sich bei signifikanten Auswirkungen auf den Abschluss und Lagebericht rechtzeitig Maßnahmen im rechtlich zulässigen Rahmen ergreifen.


 

 

Prüfungsurteil und Berichterstattung

 

Abschließend nehmen wir eine Gesamtbeurteilung der Prüfungsergebnisse sowie des Jahresabschlusses und Lageberichts vor. In Abhängigkeit von dieser Gesamtbeurteilung erteilen wir den Prüfungsvermerk. Er ist neben dem Prüfungsbericht Bestandteil unserer Berichterstattung über das Prüfungsergebnis. Darüber hinaus berichten wir Management und Aufsichtsgremium mündlich über das Ergebnis unserer Prüfung.

 

Auf Wunsch unterrichten wir unsere Mandanten auch über Verbesserungspotenziale im Rechnungswesen, die wir im Rahmen unserer Abschlussprüfung identifiziert haben.


Ingmar Rega

Ingmar Rega

Bereichsvorstand Audit

+49 69 9587-2209

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Bei Fragen zu diesen Themen und Interesse an unseren Dienstleistungen fordern Sie gern hier direkt ein Angebot an.

 

Extensible Business Reporting Language

Extensible Business Reporting Language (XBRL) ist eine auf XML basierende Skriptsprache zur elektronischen Darstellung von Bilanzen und Abschlüssen in der Finanzdienstleistungsbranche. Wir beraten und unterstützen unsere Mandanten gerne dabei, XBRL in Ihr Audit Reporting einzubauen.

 

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