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Globale Steuerung 

Die integrierte Finanzfunktion folgt einer übergreifenden Vision, die sich aus der Geschäftsstrategie ableitet. Klare Zuständigkeiten und definierte Kompetenzen sind Voraussetzung für eine weltweite Performance in funktionsübergreifenden Prozessketten.
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Der Chief Financial Officer (CFO) verantwortet und steuert die Finanzfunktion global. Seine Herausforderung liegt darin, die ideale Balance zwischen Support- und Kostenoptimierung bei gleichzeitiger Einhaltung der Compliance-Anforderungen zu finden. Hierzu ist es wichtig, die Anforderungen aus dem Business zu kennen und zu verstehen.

 

Fragen auf der CFO-Agenda

Diese Fragen rund um Globale Steuerung prägen in den kommenden Jahren die CFO-Agenda:

 

  • Welche Finance-Vision kann die Geschäftsstrategie am besten unterstützen?
  • Wird die Finance-Vision von den Mitarbeitern der Finanzfunktion verstanden, in operationale Ziele heruntergebrochen und effektiv unterstützt?
  • Welche Informationen muss der Finanzbereich dem Business zur Verfügung stellen?
  • Sind die Rollen und Verantwortlichkeiten in den zentralen und dezentralen Finanzbereichen des Unternehmens klar definiert?
  • Passen die Service-Level der Finanzfunktion zum Bedarf des Geschäfts?


Die Finanzfunktion ist im Wandel, die Anforderungen an den CFO steigen kontinuierlich: Der CFO hat die Aufgabe, das Unternehmen effizient aufzustellen. Als Berater und Partner des CEO ist er zugleich in strategische Fragestellungen eingebunden. Die integrierte Finanzfunktion soll die Finanzen exzellent führen und zugleich das Geschäft umfassend unterstützen. Voraussetzung dafür ist eine klare strategische Vision und Strategie. Je stärker die Finanz- mit der Unternehmensstrategie abgestimmt ist, desto besser lassen sich die Geschäftsziele erreichen. Wer hier stark aufgestellt ist, setzt sich auch am Markt leichter durch.

 

Jeder Finance-Mitarbeiter ist mit der Vision vertraut, der CFO lebt sie vor. Er steuert global, und verfügt in allen Regionen weltweit über Durchgriffsrechte für die Abteilungen in den Finanzbereichen. Rollen und "Vorfahrtsregeln" von Prozessen und Richtlinien müssen klar und eindeutig definiert sein. Redundanzen sind zu vermeiden: Was gehört zum Business-Support, wo sind andere (Querschnitts-)Abteilungen gefragt? Welche Zuständigkeiten bestehen über die Matrix des Konzerns hinweg (global, regional, geschäftsbereichsbezogen)? Während für Kernmärkte die Verantwortung beim CFO liegt, lässt sich für kleinere Länder oder Regionen auch ein Financial Director oder Chefbuchhalter einsetzen.

 

Die Finanzfunktion arbeitet kontinuierlich daran, den Business-Support und die Kosten - also die Performance - bei gegebenen Compliance-Anforderungen zu optimieren. Die Voraussetzung dafür sind standardisierte und automatisierte Prozesse: Sie verbessern die Qualität der Daten und Prozesse und sorgen für erhöhte Vergleichbarkeit und Transparenz, was wiederum die Unternehmensplanung erleichtert. Zugleich lassen sich Kosteneinsparungen erreichen - ohne dass das Unternehmen etwa beim Risikomanagement Kompromisse eingehen muss.

Andreas Reimann

Andreas Reimann

Partner

+49 211 475-8401

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