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  • Geschäftsbereich: Advisory, Transactions & Restructuring
  • Typ: Pressemitteilungen
  • Datum: 28.02.2014

KPMG M&A-Predictor: Kaufappetit der Unternehmen gestiegen 

Berlin, 28. Februar 2014 - Der Übernahmeappetit der Unternehmen und ihre Finanzierungsfähigkeit sind in 2013 weiter gestiegen. Das sind die Ergebnisse des jüngsten KPMG Predictor, einem globalen M&A-Indikator, der seit 2007 zwei Mal jährlich von KPMG erhoben wird. Er ermittelt anhand von erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnissen (KGVs) der 1.000 größten Unternehmen weltweit deren Übernahmeappetit sowie anhand der Verschuldungsquote der Unternehmen ihre Fähigkeit, Übernahmen zu finanzieren.

Nach den Erhebungen von KPMG sind die erwarteten KGVs der Unternehmen zum Ende Dezember 2013 weltweit im Jahresvergleich um 16 % gestiegen; in Europa sogar um 19 % und in Deutschland um 21 %. Dieser Anstieg ist vor allem auf die Entwicklung im 2. Halbjahr 2013 zurückzuführen. Ebenfalls angestiegen ist die erwartete Finanzierungsfähigkeit der Unternehmen: So wird sowohl auf globaler als auch auf europäischer Ebene in den nächsten zwölf Monaten ein Rückgang der Verschuldungsquote um 12 % erwartet. Für Deutschland geht man sogar davon aus, dass die Quote um 23 % sinken wird, was Mittel für mögliche Akquisitionen freisetzt.

 

„Für Deutschland verzeichnet die Erhebung im internationalen und europäischen Vergleich wieder überdurchschnittliche Ergebnisse sowohl beim Übernahmeappetit der Unternehmen als auch deren Finanzierungsfähigkeit“, erklärt Leif Zierz, Bereichsvorstand Transactions & Restructuring KPMG Deutschland. „Allein im 2. Halbjahr 2013 haben die erwarteten KGVs in Deutschland um 26% zugenommen, während ein Rückgang der Verschuldungsquote in 2014 um 23 % erwartet wird. Die Anteilseigner werden den Druck auf Unternehmen mit hoher Liquidität verstärken und darauf drängen, dass diese Unternehmen ihre Transaktionsaktivitäten wieder aufnehmen. Ebenso ist davon auszugehen, dass die in Deutschland erwarteten zunehmenden Aktivitäten der Private Equity-Investoren zu einer Belebung des M&A-Marktes beitragen werden. Dies alles sind günstige Voraussetzungen, die uns optimistisch stimmen, dass wir in 2014 einen Aufwärtstrend bei Transaktionen aller Größenordnungen sehen werden.“

 

Über den KPMG-Predictor:
Der KPMG M&A Predictor ist ein Indikator, der seit 2007 zwei Mal im Jahr erhoben wird. Ziel ist es, die Chancen für M&A-Aktivitäten auf 12-Monats-Sicht vorherzusagen. Gemessen wird einerseits der „Übernahmeappetit“ der Unternehmen, andererseits die Fähigkeit, künftige Übernahmen zu finanzieren. Dabei werden die erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnisse (P/E Ratios) mit dem Marktvertrauen der Unternehmen beziehungsweise dem Appetit auf Übernahmen gleichgesetzt. Für die Fähigkeit, künftige Übernahmen zu finanzieren, wird die Verschuldungsquote (Nettoschulden/EBITDA) herangezogen. Für die Analyse werden Daten der 1.000 größten Unternehmen weltweit (gemessen an der Marktkapitalisierung) ausgewertet. Datenbasis ist S&P Capital IQ. Nicht berücksichtigt werden die Daten von Finanzdienstleistern und Unternehmen aus der Immobilienbranche, da die Verschuldungsquote in diesen Branchen keine aussagekräftige Kennziffer für die Fähigkeit zur Übernahmefinanzierung ist.

 

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