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  • Typ: Aktuelles
  • Datum: 13.03.2014

„Wir wollen die Nummer 1 am Markt werden!“ – KPMG stockt die Interne Revision auf 

KPMG plant den Bereich Interne Revision massiv zu erweitern. Dazu gehört auch der Neuzugang von Volker Hampel. Bislang Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Interne Revision e.V., stößt er Anfang April zu KPMG. Welche Aufgaben er übernehmen wird und welche Ziele der Bereich außerdem verfolgt: Volker Zieske, Leiter Interne Revision und Jens Laue, Leiter Assurance Services bei KPMG im Interview.

KPMG baut die Interne Revision aus. Warum ist das wichtig?


Volker Zieske: Interne Revision als das zentrale Element zur Absicherung effektiver Corporate Governance Systeme ist nicht erst seit dem BilMoG branchenübergreifend und für fast alle deutschen Unternehmen und öffentliche Institutionen besonders wichtig. Dabei wollen wir unsere prüferische Kompetenz nutzen, um mit der Internen Revision neue Märkte bei bestehenden und zukünftigen Mandanten zu erschließen.
      
Jens Laue: Darüber hinaus wird die ganzheitliche Betreuung unserer Mandaten wichtiger. Es kann für Unternehmen nicht nur darum gehen, die Wirksamkeit der Corporate Governance an einem bestimmten Stichtag sicherzustellen. Sie brauchen eine permanent Überwachung und auch Verbesserung der Systeme – ein zentraler Tätigkeitsbereich der Internen Revision.
     Wie genau sieht der Um- bzw. Ausbau aus?   

Volker Zieske: Unser Ziel ist es, dass mittelfristig alle Partner und Direktoren aus dem Bereich Wirtschaftsprüfung auch Projekte der Internen Revision übernehmen.
                    
Jens Laue: Dafür brauchen wir zunächst einen starken Nukleus in dem Bereich, in dem wir weiterführende Fachkompetenz und Erfahrung bündeln. Darauf aufbauend wollen wir dann das Berufsbild des Wirtschaftsprüfers mit den Leistungen der Revision anreichern und so den Bereich der Prüfung signifikant ausbauen.
         

Was bedeutet der Neuzugang von Volker Hampel für die Interne Revision bei KPMG?
              

Volker Zieske: In der Person von Volker Hampel stößt „der Fachmann“ der deutschen Interne-Revision-Szene zu uns. Es ist unser ganz klares Ziel, damit ein Signal zu senden, dass KPMG den Anspruch und den Willen hat, nachhaltig und methodisch an vorderster Front des Marktes zu agieren. Volker soll dabei insbesondere unsere Interne Revision bei großen börsennotierten Gesellschaften und in der Region Mitte voranbringen.
                   
Jens Laue: Hinzu kommt: Volker Hampel besitzt einzigartiges, marktführendes Know-How und zwar aus praktischer sowie theoretischer bzw. fachlicher Sicht. Sein Eintritt ist ein gewaltiger Schub für unser Ziel, der führende Anbieter im Bereich Interne Revision zu sein.
                                
Welche Zukunftspläne haben Sie außerdem für die Interne Revision bei KPMG?
                        
Volker Zieske: Wir wollen die ganz klare Nummer 1 in diesem Mark werden und die Interne Revision zu einem substanziellen Bestandteil der Prüfungsleistungen bei KPMG machen.
            
Jens Laue: Die Tatsache, dass sich Volker Hampel für KPMG entschieden hat, zeigt, dass wir auf einem sehr guten Weg sind und unsere erfolgreiche Strategie am Markt gesehen wird. Mit der Internen Revision bauen wir zudem eine übergreifende Plattform auf, um Dienstleistungen in allen Governance Elementen wie etwa Compliance- oder Risikomanagement anzubieten.

 

 

 

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