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  • Geschäftsbereich: Advisory, Consulting
  • Typ: Aktuelles
  • Datum: 24.02.2014

Megatrend „Sustainable Era”: Warum Nachhaltigkeit ohne Supply Chain-Integration Wunschdenken bleibt  

Von Sven T. Marlinghaus, Partner und Head of Strategy and Operations, Consulting, Corporates, KPMG AG

Der zentrale Beitrag des Supply Chain Managements zu einer umfassenden Sustainability-Strategie steht heute außer Frage: Bei einer zunehmend geringen Wertschöpfungstiefe kann nur von einem wirklich nachhaltigen Produkt gesprochen werden, wenn auch die Zulieferer und Hersteller von Vorprodukten den eigenen Nachhaltigkeitskriterien genügen.Gleichzeitig haben viele Unternehmen aber Schwierigkeiten, ihre Wertschöpfungsnetzwerke entsprechend auszurichten und zu steuern – es fehlen methodische Ansätze, Instrumente und adäquate Kontrollmechanismen.

 

Vor diesem Hintergrund gilt es zunächst, die Managementsysteme für Risikomanagement, Auswahl, Auditierung und Entwicklung der Lieferanten und Dienstleister anzupassen, die heute noch stark auf traditionelle Fragestellungen ausgerichtet sind. Eine kritische Rolle spielt dabei die Schaffung umfassender Transparenz über alle Prozesse in der Supply Chain. Als Schnittstellenfunktion zu allen externen Wertschöpfungspartnern stehen dabei die SCM- und Einkaufsabteilungen ganz besonders in der Pflicht.

 

Gleichzeitig ist die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit entscheidend: die tiefe Kenntnis der Wertschöpfungsnetzwerke, über die der Einkauf verfügt, das methodische und instrumentelle Know-how der Finanz- und Risikomanagement-Departments sowie die Expertise aus Produktion und Entwicklung müssen in einer gemeinsamen Strategie integriert werden. Nur auf diese Weise besteht die Chance, die gesamte Supply Chain vom Rohstofflieferanten bis hin zum Vertrieb nachhaltig zu gestalten.

 

 

 

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Sven T. Marlinghaus

Sven T. Marlinghaus

Partner, Head of Strategy & Operations Consulting

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