Deutschland

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  • Branche: Energie und Rohstoffe
  • Typ: Aktuelles
  • Datum: 04.02.2014

DISRUPT! Energie 2014 – Das Ende der Energiewirtschaft? 

Logo Disrupt Energie 2014
Die Energiewirtschaft leidet unter zahlreichen Problemen: die Überregulierung lähmt, Größenvorteile schwinden, die Märkte sind erstarrt. Gemeinsam mit Partake führten Partner des Bereichs Energy & Natural Resources von KPMG durch den Workshop DISRUPT! Energie 2014, bei dem klar wurde: die Energieversorger von heute wird es so morgen nicht mehr geben.

Am 20. Januar diskutierten Vorstände und Geschäftsführer von Energieunternehmen in Berlin über die Zukunft der Branche: Erzeugung lohnt sich nicht. Belastbare Speichertechnologien fehlen. Netze sind unsozial. Kunden vertrauen Energieerzeugern nicht mehr. Zudem hält die Energiewende die gesamte Branche bis auf Weiteres in Atem.

 

Der Anspruch von DISRUPT! Energie 2014 war es auszuprobieren, ob Design Thinking dabei helfen kann, schneller ganz neue Lösungsansätze für die Energiewirtschaft zu entwickeln. Als iterativer Prozess bietet Design Thinking große Chancen, Kunden Schritt für Schritt besser zu verstehen und das unternehmerische Handeln an tatsächlichen Marktbedürfnissen auszurichten. Dabei kann es sogar gelingen, eine disruptive Idee zu finden, die das Potenzial hat, erstarrte Märkte auszuhebeln. Zwei akute  Probleme wurden im Workshop für die Ideenfindung ausgewählt:

 

  • Die schlechte Reputation der Energiewirtschaft
  • Die Fehlsteuerung, die neue und flexible Kraftwerke in der Energieerzeugung zu unrentablen Investitionen macht

 

Workshop Teilnehmer

 

Mit den versammelten Kompetenzen der Energiewirtschaft gelang es den Teilnehmern unter Anleitung von KPMG und Partake ganz neue Perspektiven zu entwickeln:

 

  • Ist eine Plattform vorstellbar, die Energie für Verbraucher positiv erlebbar macht und dadurch die Zahlungsbereitschaft verändert?
  • Kann Strom als "soziales Gut" positioniert werden, das seinen Wert in persönlichen Netzwerken findet?

 

Gewichtige Fragen, die nur durch einen Perspektivwechsel zu beantworten sind. In nur vier Stunden wurde deutlich, dass Design Thinking schnelleres Denken und Kooperation fördert. Beide Probleme konnten an nur einem Nachmittag klar gefasst werden. Es zeigte sich außerdem, dass die Kooperation von Branchenexperten schnell neue und greifbare Ideen für die gesamte Energiewirtschaft generieren kann.

 

Michael Salcher

Michael Salcher

Partner, Head of Energy & Natural Resources, Head of Power & Utilities, EMA and Chair, Global Energy Institute, EMA

+49 89 9282-1239