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  • Typ: Aktuelles
  • Datum: 05.12.2013

European Family Business Barometer: Familienunternehmer bleiben optimistisch – trotz schwieriger Marktbedingungen 

Das erste European Family Business Barometer von KPMG und EFB zu „Sustaining Future Growth“ zeigt: Neunzig Prozent der europäischen Familienunternehmer haben keine Angst vor der Zukunft. Die meisten erwarten sogar weiteres Wachstum und planen zu investieren. Dabei stehen Internationalisierung, Diversifizierung und die Entwicklung des Kerngeschäfts im Fokus.


Dennoch haben die Familienunternehmer auch Sorgen: Sie kritisieren zu viele Vorschriften und Bürokratie und sehen größere Herausforderungen in der Finanzierung ihrer Unternehmen. Insgesamt fühlen sich die Unternehmer aber gut aufgestellt für zukünftiges nachhaltiges Wachstum.

Cover European Business Barometer

 

 

 
 

Mehr als die Hälfte bewerten ihre Lage als positiv


Die Finanzkrisen der vergangenen Jahre haben viele Unternehmen in Europa verunsichert. Das erste European Family Business Barometer zeigt jetzt: Das gilt nicht für Familienunternehmer. Was die wirtschaftliche Situation ihres Unternehmens in den kommenden sechs bis zwölf Monaten betrifft, sind sie sogar große Optimisten. Knapp neunzig Prozent der Befragten haben keine Angst vor der Zukunft. Mehr als die Hälfte der Unternehmer blickt den kommenden Monaten sogar zuversichtlich oder sehr zuversichtlich entgegen. 

 

Abbildung 1

 

 

Familienunternehmer haben die Finanzkrise hinter sich gelassen 

 

Trotz großer Zuversicht: Die europäischen Familienunternehmer stehen auch vor einigen Herausforderungen. Eine Folge der Finanzkrise war die ausgeprägte Kreditknappheit. Das scheint jedoch nicht länger die primäre Sorge der Familienunternehmer zu sein. Problematischer erscheinen ihnen vielmehr rückläufige Ertragskraft und Umsatzeinbrüche. Eine weitere größere Herausforderung sind laut Studienteilnehmern die rechtlichen und politischen Unsicherheiten für Familienunternehmen in Europa.

 

 

 

 

Sie investieren am liebsten innerhalb Europas 

 

Fast alle Familienunternehmer wollen investieren: Dabei liegt der Fokus neben dem heimischen Markt vor allem auf dem europäischen Ausland. Zwanzig Prozent der befragten Familienunternehmer planen in Europa zu investieren. Außerdem wird Asien für Familienunternehmer zu einem relevanten Markt. 16 Prozent erwägen hier in Zukunft Geld in die Hand zu nehmen. Nach Nord - und Südamerika sowie Afrika schauen hingegen insgesamt nur knapp einer Viertel der Studienteilnehmer.

 

Abbildung 3

 

 

 

Familien wollen die Kontrolle behalten 

 

Familie und das Geschäft erfolgreich unter einen Hut bringen, das ist für gut achtzig Prozent der Familienunternehmer ein Thema. Dabei steht vor allem die Wahrung der Kontrolle der Familie über das Unternehmen im Vordergrund. Außerdem finden sie es besonders wichtig, ihre Nachfolger selbst auszubilden und sie auf ihre Aufgaben vorzubereiten.  Für eher nicht so wichtig halten Familienunternehmer die Abfindung von Familienmitgliedern, die nicht am Geschäft beteiligt sind. 

 

 

 

 

Die Befragten wollen Steuervorschriften und Bürokratie abbauen 

 

Den Abbau von Vorschriften und Bürokratie halten gut die Hälfte der befragten Familienunternehmer  für ein drängendes Thema. Außerdem wünschen sie sich einfachere und flexiblere Beschäftigungsverhältnisse.  Eher in den Hintergrund rücken hingegen mögliche Änderungen der Kartellgesetzgebung. Nur sechs Prozent der Familienunternehmer halten dies für wichtig. 

 

 

 

 

Dr. Christoph Kneip

Dr. Christoph Kneip

Bereichsvorstand Familienunternehmen

+49 211 475-7345

Aktuell

Familienunternehmen können „schneller und flexibler auf ein verändertes Marktumfeld reagieren“ – sagt Christoph Kneip in einem Artikel der „Welt“ über das European Family Business Barometer.

 

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