Schweiz

Unternehmenssteuerreform III 

Seit 2007 spürt die Schweiz zunehmenden internationalen Druck auf die privilegierte Besteuerung von Holdings, gemischten Gesellschaften und Sitzgesellschaften, insbesondere von Seiten der Europäischen Union. Als Reaktion darauf arbeiten Bund und Kantone derzeit an einer Neugestaltung der schweizerischen Steuergesetzgebung: Am 19. Dezember 2013 publizierte der Bundesrat den Schlussbericht über die „Massnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des schweizerischen Steuersystems“.
Header Image

Bestrebungen zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmensstandorts Schweiz

Um die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz aufrechtzuerhalten, schlug die Schweizer Regierung vor, die Regelungen für Holdinggesellschaften, gemischte Gesellschaften sowie Verwaltungs- und Domizilgesellschaften in den nächsten fünf bis sieben Jahren durch eine Reihe von Massnahmen zu ersetzen.

 

Dem im vergangenen Mai veröffentlichten Zwischenbericht war bereits zu entnehmen, in welche Richtung die Vorschläge des Bundesrates gehen. Die im Schlussbericht dargelegten Vorschläge können in drei Bereiche zusammengefasst werden:

 

  • Einführung neuer Regelungen für mobile Erträge (d.h. IP Box und fiktiver Zinsabzug auf Eigenkapital)
  • Senkung der kantonalen Steuersätze
  • Aufhebung gewisser Steuerbelastungen zur generellen Erhöhung der Standortattraktivität

Bleiben Sie auf dem neuesten Stand der aktuellen Entwicklungen rund um die USR III

Was passiert als Nächstes? Gestützt auf den am 19. Dezember veröffentlichten Schlussbericht hat der Bundesrat das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) beauftragt, die Kantone auf dieser Grundlage zu konsultieren. Eine vom EFD ausgearbeitete Vernehmlassungsvorlage ist für den Sommer 2014 geplant.

 

Aus Unternehmenssicht sind die Botschaften des Bundesrates klar und die Stossrichtung der Vorschläge erscheint angemessen und realistisch. Das Hauptziel der Regierung ist die Sicherung eines nachhaltigen Steuersystems, welches mindestens so wettbewerbsfähig ist wie zuvor. Dies ist jedoch ein andauernder Prozess wobei die Regierung ihre Arbeit an der Reform der Schweizer Steuergesetzgebung im Laufe dieses Jahres fortsetzen wird.

 

KPMG Schweiz verfolgt die Reformbemühungen der Entscheidungsträger sowohl aus politischer als auch aus wirtschaftlicher Perspektive ganz genau. Unsere Experten sind entsprechend in der Lage, Ihnen regelmässig zeitnahe und umfassende Einblicke in die aktuellen Diskussionen zu geben.

 

Falls Sie die Steuerplanung Ihres Unternehmens im Lichte der Unternehmenssteuerreform III diskutieren oder prüfen möchten, freuen wir uns sehr über Ihre Kontaktaufnahme.

Peter Uebelhart

Peter Uebelhart

Head of Tax

+41 58 249 42 24

Stefan Kuhn

Stefan Kuhn

Partner, Head of International Corporate Tax

+41 58 249 54 14

Live Webcast

Erkenntnisse zu den wichtigsten Punkten und Implikationen des Schlussberichts des EFD.

 

Eine Aufnahme des Webcasts ist unter diesem Link abrufbar.

 

Registrieren Sie sich für den Webcast

International Corporate Tax

Bei der Unternehmensbesteuerung braucht es eine tragfähige Strategie. Ein globaler Ansatz bietet Antworten auf viele Fragen.

Saving Tax

Teaser Image
Hier finden Sie aktuelle Themen im Bereich Tax.