Schweiz

Pharmaindustrie 

Wie andere Industriesektoren, waren auch die Unternehmen der pharmazeutischen und Medizintechnik-Industrien von der Wirtschaftskrise betroffen, und es gibt Grund zur Annahme, dass dieser Druck weiterhin für beide Sektoren bestehen bleibt. Dieser wird vor allem durch die Kostensenkungen im Gesundheitswesen stark getrieben.

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Was sind die Herausforderungen?

 

Reformen im Gesundheitswesen verursachen Preis- und Margendruck
Die Ausgaben für das Gesundheitswesen werden weiterhin ansteigen. Dazu erhöhen die alternden Bevölkerungsgruppen, insbesondere in westlichen Ländern, zunehmend den Druck auf die verfügbaren staatlichen Budgets. Dies, kombiniert mit der Tatsache, dass zahlreiche Markenprodukte bald ihren Patentschutz auf den Hauptmärkten verlieren werden, erhöht die Nachfrage nach Generika und drückt die Margen der Pharmakonzerne.

 

Wachstum in neuen Märkten nutzen
Der Sektor konzentriert sich verstärkt auf neue Märkte mit grossem Wachstum wie China, Brasilien, Indien, Südkorea, Mexiko, die Türkei und Russland, die - gemäss Vorhersagen -durch bedeutende Ausgaben im Gesundheitswesen seitens ihrer Regierungen mit weiteren Wachstum rechnen dürfen.

Aktuelle Geschäftsstrukturen sind zu teuer
Die heutigen Geschäftsstrukturen der Pharmaindustrie sind zu teuer und passen nicht mehr in die neue Dynamik des Marktes. Viele Unternehmen setzen derzeit Programme um, welche die Abläufe in ihren Verkaufs-, Support- und Verwaltungsabteilungen vereinheitlichen und unternehmensweit in einen näheren Zusammenhang bringen sollen.

 

F&E-Produktivität und steigende F&E-Kosten für die Entwicklung von „Blockbuster"-Medikamenten
Die grosse Herausforderung im gesamten F&E-Bereich ist es, Geschwindigkeit, Kosten und Qualität in der F&E-Wertschöpfungskette anzugehen. Die neuen Weltmärkte verlangen nach günstigeren Produkten. Hier ist die Kernfrage, wie die Industrie eine höhere Leistung und Geschwindigkeit in der Entwicklungsphase erlangt, um die Kosten zu senken. Die F&E-Bereiche der grösseren Pharmaunternehmen werden während dieser Übergangsphase, und somit für einige Jahre, unter hohem Druck stehen.

 

Produktionsüberschuss
Die generelle Produktionsnutzung ist tief. KPMG glaubt, dass die Pharmaindustrie innovative Wege gehen muss, um Produktionskapazitäten zusammenzulegen und Produktionsmöglichkeiten zu teilen, anstatt mit Eigenproduktion fortzufahren.

Effizienz in der Beschaffungskette erreichen
Eine optimierte Beschaffungskette, welche die steuerlichen und geschäftlichen Aspekte von strategischer und taktischer Seite her berücksichtigt, kann steuerliche Vorteile bringen und gleichzeitig die Effizienz in der gesamten Beschaffungskette erhöhen.

Working Capital Management verbessern
Eine von KPMG kürzlich durchgeführte Studie zum  Cash und Working Capital Management zeigt, dass im europäischen Pharmasektor für die Verbesserung der Working Capital Performance noch beträchtliches Potential vorhanden ist.

 

Wie kann KPMG helfen?

 

KPMG Pharma verbindet breite Fachkompetenz mit profunder Industriekenntnis, um Pharma- und Medizintechnik-Unternehmen unter anderem mit folgenden Dienstleistungen zu unterstützen:
 
  • Ausgliederung von Steuerdeklaration
  • Steueroptimiertes Beschaffungswesen
  • Transferpreis Dienstleistungen
  • Umgestaltung der Finanzfunktion
  • Kostenoptimierung
  • F&E-Projektmanagement
  • Rationalisierung von Gruppenstrukturen
  • Dienstleistungszentren sowie Auslagerung von Geschäftsaktivitäten
  • IT-unterstützte Transformation und Standardisierung (von Systemen und Prozessen)
  • Business Intelligence und Verbesserungen im Bereich Budgetierung
  • Treasury und Working Capital Management
  • Geschäftsneubildungen in Wachstumsmärkten
  • Betrugs- und Korruptionsbekämpfung und parallele Handelsuntersuchungen
  • Vertrags-Compliance wie z. B. Outsourcing-Vereinbarungen, Lizenzierungen/Tantiemen, klinische Studien, F&E-Allianzen und Joint-Venture Audits
  • Verkaufs- und Marketings-Ethik Audits

Erik Willems

Erik Willems

Partner, Sektorleiter Chemie- & Pharmaindustrie

+41 58 249 63 04