Der starke Schweizer Franken hat sich nur beschränkt auf die M&A-Tätigkeit der Schweizer Unternehmen ausgewirkt. Investitionen in Wachstumsmärkte sind nach wie vor attraktiv. Dies zeigen die jüngsten Daten des «M&A Report» von KPMG und der Universität St. Gallen.
Die Anzahl Firmenübernahmen und -zusammenschlüsse haben sich im dritten Quartal trotz der fragilen Wirtschaftslage stabil und positiv entwickelt. Sowohl die Anzahl (+17.6%) wie auch das Volumen (+16.7%) der Transaktionen haben im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Wider Erwarten konnte keine Zunahme von Schweizer Käufen im Ausland festgestellt werden. Der starke Schweizer Franken hat sich nicht statistisch relevant auf die M&A-Aktivitäten der Schweizer Unternehmen ausgewirkt. Auch die ausländischen Unternehmen, welche in der Schweiz akquirieren, haben sich nicht von den hohen Wechselkursen abschrecken lassen. Einen starken Einfluss hatten hingegen die fragile Wirtschaftslage und die europäische Schuldenkrise, aufgrund derer viele Schweizer Unternehmen trotz voller Kassen im Vergleich zum Vorjahr nur wenig mehr aktiv waren, was Firmenkäufe angeht.