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  • Typ: Press release
  • Datum: 04.06.2010

Forschungsprojekte der ETH Zürich und EPFL mit «KPMG's Inspiration Grant» ausgezeichnet 

KPMG hat den Forschungsprojekten «Hybrid Pneumatic Engine» der ETH Zürich und «Microfluidics» der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne je einen «KPMG's Inspiration Grant» verliehen. Die durch Sponsoringprojekte von KPMG und ihren Mitarbeitenden gespeiste, jeweils 100'000 Franken umfassende gezielte Innovationsförderung fliesst Projekten zu, die einen gesellschaftlich relevanten Beitrag zu Gunsten künftiger Generationen leisten. 

 

Anlässlich ihres 100-Jahr-Jubiläums mit dem Credo «Inspiring Growth» hat KPMG Schweiz in Partnerschaft mit den Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne Anfang Jahr den «KPMG's Inspiration Grant» ins Leben gerufen. Die durch Sponsoringprojekte von KPMG und ihren Mitarbeitenden gespeiste Innovationsförderung zeichnet gezielt Projekte mit wissenschaftlicher Qualität und unternehmerischem Potenzial aus, die in den Bereichen Umwelt und Gesundheit einen relevanten Beitrag zu Gunsten künftiger Generationen leisten. Die «KPMG's Inspiration Grants» gewähren den Forschungsprojekten eine finanzielle Unterstützung von je rund 100'000 Franken und wollen so eine nächste Entwicklungsetappe in Richtung Marktreife ermöglichen. Die Auswahl der Projekte erfolgte durch die beiden Institutionen ETH Zürich und Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL), welche die wissenschaftliche Qualität der Projekte und eine nachhaltige Verwendung der Gelder garantieren. Gestern hat KPMG für die ersten beiden Projekte Gelder gesprochen.

Mit pneumatischer Hybrid-Technologie gegen den weltweiten CO2-Ausstoss
Ausgezeichnet wurde einerseits das Projekt «Hybrid Pneumatic Engine» des Instituts für dynamische Systeme und Regelungstechnik (IDSC). Das Institut der ETH Zürich entwickelt eine pneumatische Hybrid-Technologie für Fahrzeugmotoren, die den weltweiten CO2-Ausstoss vermindern soll. Der pneumatische Hybridmotor basiert auf einem konventionellen, stark verkleinerten und aufgeladenen Benzinmotor. Besonders an der Neuentwicklung ist der Drucklufttank, der über je ein frei bewegliches Ventil mit jedem Zylinder verbunden ist. So wird die Bremsenergie, die bei konventioneller Bauweise verloren geht, zurückgewonnen, um das Fahrzeug zu starten oder den Motor zu beschleunigen. «Der stellt eine kosteneffiziente Alternative zu Elektro- oder Wasserstoffmotoren dar, mit denen die rasant wachsenden Mobilitätsbedürfnisse in Wachstumsmärkten wie Indien und China kaum befriedigt werden können», sagt Roger Neininger, Head of Audit und Sektorleiter Automotive von KPMG Schweiz. «Der Beitrag dieser Schweizer Technologie zur Reduktion des weltweiten CO2-Ausstosses könnte die Elektromobil-Konzepte sinnvoll ergänzen.» Dem ausgezeichneten Projektteam gehören an: Prof. Dr. Lino Guzzella, ordentlicher Professor am Department für Maschinenbau und Verfahrenstechnik der ETH Zürich, Dr. Christopher Onder, Senior Scientist und Dozent am IDSC der ETH Zürich, Dr. Christian Dönitz und Christoph Voser.

«Microfluidics» für rasche und erschwingliche medizinische Diagnosen
Der zweite «KPMG's Inspiration Grant» ging an das Projekt «Microfluidics» der EPFL, das eine rasche und kostengünstige Medizinaldiagnostik-Technologie erforscht. Microfluidics (Mikro-Strömungselemente) sollen es ermöglichen, bislang komplexe und kostenintensive Diagnosen wesentlich effizienter und erschwinglicher zu machen. In einem ersten Schritt wird die Entwicklung eines biomedizinischen  Rastergeräts angestrebt, das eine kostengünstige Diagnose von Pollenallergien erlaubt. Allein in Europa leiden über 100 Millionen Menschen an Pollenallergien. Das Projekt verbindet Mikrotechnologien und medizinische Anwendungen durch den Einsatz der Microfluidics, was rasche, verlässliche und günstige medizinische Diagnosen erlaubt. Microfluidic-Chips ermöglichen es Biologen und Chemikern, selbst kleinste Flüssigkeitsmengen präzise und vollautomatisch zu verarbeiten. «Die Technologie stellt einen fundamentalen Durchbruch in der Art und Weise dar, wie Forscher künftig mit der biologischen Welt interagieren», ist Erik Willems, Partner und Sektorleiter Chemicals & Pharmaceuticals von KPMG Schweiz, überzeugt. «Sie umfasst eine Vielzahl möglicher Anwendungen, darunter auch Instrumente, die rasch fähig sind, den Inhalt auch einer grossen Anzahl Zellen zu bestimmen.» Dem ausgezeichneten Projektteam gehören an: Nicolas Durand, Doktorand an der EPFL, Dr. Iwan Märki, auf biomedizinische Optik spezialisierter Wissenschafter der EPFL, Prof. Theo Lasser, ordentlicher Professor am Laboratoire d'optique biomédicale der EPFL, und Prof. Dr. Philippe Renaud, ordentlicher Professor am Laboratory of Microsystems 4 der EPFL.

Die Fundraising-Aktion «Growth Generator» läuft bis Ende 2010
Einen Blick auf die eindrücklichen Sponsoringprojekte der Mitarbeitenden von KPMG und das innovative Fundraising-Projekt, das die Basis für weitere «KPMG's Inspiration Grants» darstellt, erhalten Sie auf der Internet-Plattform «Growth Generator» unter
http://www.growth-generator.ch/

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Zürich, 04.06.2010

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Andreas Hammer 
Head of Public Relations
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