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  • Service: Advisory, Transactions & Restructuring, Mergers & Acquisitions, Risk Consulting, Markets, National Market
  • Typ: Press release
  • Datum: 20.05.2008

Probleme mit dem Wachstum, der Nachfolge und im Risikomanagement 

Herausforderungen mittelgrosser Unternehmen in der Schweiz

 

Die zunehmende Regulierungsdichte, der Drang in neue Märkte, der Druck zur Globalisierung, ein belebter M&A-Markt, Probleme in der Nachfolgeregelung sowie der Aufbau eines adäquaten Risikomanagements sind nur einige Beispiele von Herausforderungen und Trends, welche die mittelgrossen Unternehmen in der Schweiz beschäftigen. Eine neue Studie misst dem bedeutenden Marktsegment den Puls.

Mittelgrosse Unternehmen leisten zur wirtschaftlichen Entwicklung der Schweiz einen grossen

Beitrag. Dennoch dominieren Grosskonzerne die öffentliche Diskussion in der Schweiz. Mit der

vorliegenden Studie soll dem mittleren Segment und dessen spezifischen Charakteristika die

notwendige Beachtung geschenkt werden. Befragt wurden Gesellschaften mit einem

Umsatz zwischen 50 Millionen und 500 Millionen Schweizer Franken.

 

Jedes zweite Unternehmen war in den letzten 5 Jahren an Übernahmetransaktionen beteiligt

Der zurzeit sehr aktive Markt für Unternehmenstransaktionen bietet ausgezeichnete Möglichkeiten,

insbesondere um Markteintritte zu realisieren und organisches Wachstum komplementär zu

beschleunigen. Ferner zeichnet sich aufgrund fehlender Nachfolgeregelungen eine weitere

Intensivierung der Aktivitäten im Zusammenhang mit Unternehmenstransaktionen ab. Durch Zuoder

Verkäufe eröffnen sich für viele mittelgrosse Unternehmen eine ausgezeichnete Chance in

neue Märkte vorzustossen beziehungsweise die eigene Produktion und die Vetriebskanäle zu

optimieren.

 

„Viele Unternehmen stehen aber auch zum Verkauf, weil die Nachfolgeregelung in der

Gesellschaft nicht gelöst werden konnte oder zu spät angegangen wurde“, sagt Kurt Stocker,

Partner und dipl. Wirtschaftsprüfer bei KPMG Schweiz. „Die aktive Auseinandersetzung mit der

Nachfolgeregelung und der Kaderrekrutierung ist insbesondere deshalb relevant, weil in

mittelgrossen Unternehmen die vom Management geprägte Unternehmenskultur dazu beiträgt, das

Unternehmen betreffend Produkte, Zusatzleistungen sowie auch als Arbeitgeber einzigartig zu

machen“, sagt Kurt Stocker weiter.

 

Mängel in der Internen Kontrolle

70 Prozent der befragten Unternehmen verfügen über ein Internes Kontrollsystem (IKS). Das ist für

das Segment der mittelgrossen Unternehmen eine beachtliche Zahl, doch sagt diese auch aus, dass rund ein Drittel der Studienteilnehmer die interne Kontrolle nicht standardisiert haben und dem

Aspekt noch wenig Aufmerksamkeit schenken. Trotz der zunehmenden Komplexität des

regulatorischen Umfelds scheint ein gewisses Mass an Pragmatismus hilfreich zu sein. „Der

systematische Umgang mit Risiken ist jedoch insbesondere aufgrund der eingeschränkten

Risikofähigkeit der mittelgrossen Unternehmen unerlässlich“, warnt Kurt Stocker. Der

Formalisierungsgrad muss dabei aber den Anforderungen des Unternehmens entsprechen.

 

Beachtlich sind auch die Ergebnisse im Bereich der Corporate Governance. Auch wenn nicht alle

Aspekte der Führung und Kontrolle für mittelgrosse Unternehmen relevant sind – insbesondere

wenn sich diese mehrheitlich in Familienbesitz befinden oder nicht kotiert sind – ist eine

verantwortungsvolle Unternehmensführung und -überwachung unverzichtbar und zu

institutionalisieren. In gut einem Viertel der Unternehmen besteht noch immer eine

Personalunion zwischen Verwaltungsratspräsidenten und CEO. Wie die Studie zudem zeigt,

besteht der Verwaltungsrat im Schnitt aus fünf Mitgliedern, davon sind zwei operativ tätig. Die

mittelgrossen Unternehmen in der Schweiz sind sich bewusst, dass die in den verschiedenen

Richtlinien und Best-Practice Kodizes für kotierte Gesellschaften festgesetzten und empfohlenen

Massnahmen durchaus für Unternehmen mittlerer Grösse und ohne Börsenkotierung hilfreich sind.

Generell sind die Unternehmen in der Schweiz diesbezüglich gut gerüstet.

 

Sie können die Studie „Mittelgrosse Unternehmen in der Schweiz – Herausforderungen und

Trends“ unter www.kpmg.ch kostenlos herunterladen.

 

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Weitere Informationen erhalten Sie bei:

 

KPMG AG

Stefan Mathys

Brand & Communications

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