Natürliche, wirtschaftliche und soziale Risiken werden immer komplexer. Gleichzeitig nimmt die Verwundbarkeit von technologischen und sozialen Strukturen und Dienstleistungen rasant zu. Dies gilt für den internationalen Finanzplatz Zürich in hohem Masse. Vor diesem Hintergrund unterstützt KPMG gemeinsam mit führenden Finanzdienstleistungsgesellschaften und Unternehmungen anderer Branchen die Risikoinitiative der ETH Zürich. Herzstück dieser Initiative ist das neu gegründete «ETH Risk Center», an dem verschiedenste, bereits bestehende ETH-Professuren beteiligt sind. Mit der Schaffung von fünf neuen Lehrstühlen sowie der Lancierung zukunftsweisender Forschungsprojekte sollen Lösungsansätze für die Bewältigung der bereichsübergreifenden, stetig komplexer werdenden Risikoproblematik entwickelt werden.
Mit der Bildung einer speziell dafür vorgesehenen Dialogplattform wird der Austausch von Forschungs- und Fach-Know-how zwischen Wissenschaft und Privatwirtschaft sichergestellt. «Diese Partnerschaft wird die Diskussion über den Umgang mit systemischen Risiken wesentlich befruchten», ist Daniel Senn, Head of Financial Services und Mitglied der Geschäftsleitung von KPMG Schweiz, überzeugt. «Die jüngste Finanzkrise und die massive Überschuldung fast aller westlichen Länder, die Eruptionen in der arabischen Welt sowie die Atomkatastrophe in Fukushima haben uns dramatisch vor Augen geführt, wie fragil und vernetzt die Gesellschaften und Volkswirtschaften heute sind. Da ist es nicht nur sinnvoll, sondern ein Gebot der Stunde, dass sich führende Finanzdienstleistungsunternehmen und die wichtigsten Kräfte aus der Wissenschaft unter einem Dach zusammentun, um gemeinsam nach zukunftsgerichteten Lösungen zu suchen.»
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