KPMG ist neu Partner der Klimastiftung Schweiz. KPMG sieht dies als wichtigen Schritt im Sinne einer permanenten Verbesserung des eigenen ökologischen Verhaltens und zur Unterstützung von Massnahmen von Kleinen und Mittleren Unternehmen in der Schweiz, die eine Senkung des CO2-Ausstosses und Steigerung der Energieeffizienz bezwecken.
Die Klimastiftung Schweiz bezweckt die direkte und indirekte Reduktion der Treibhausgas-Emissionen und die Verbesserung der Energieeffizienz bei KMU in der Schweiz. Mit dem Schritt will KPMG einen konkreten Beitrag leisten zur Stärkung der ökologischen Nachhaltigkeit. Diese stellt eine Priorität dar im Rahmen der Corporate-Social-Responsibility-Strategie von KPMG.
Als Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft ist KPMG ein Unternehmen mit verhältnismässig geringem Energieverbrauch und entsprechend Nettoempfänger von CO2-Lenkungsabgaben. Mit dem Beitritt zur Klimastiftung Schweiz hat sich KPMG entschieden, diese Gelder nicht einfach anzunehmen, sondern sie im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit zu investieren. KPMG unterstützt so konkret Schweizer KMU aus energieintensiveren Branchen in deren Bestreben, durch Forschungsvorhaben und Klimaschutzmassnahmen ebenfalls einen Beitrag an die ökologische Nachhaltigkeit zu leisten.
Wie funktioniert die CO2-Lenkungsabgabe?
- Mit der CO2-Abgabe werden seit 1.1.2008 fossile Brennstoffe wie Heizöl, Erdgas und Kohle besteuert.
- Die Höhe der CO2-Abgabe beträgt 12 Fr./Tonne CO2 (3 Rp./l Heizöl) respektive 36 Fr/tCO22 ab 2010.
- Die Rückverteilung der erhobenen CO2-Abgaben an Bevölkerung und Unternehmen erfolgt ab 2010.
- Unternehmen erhalten via AHV-Ausgleichskassen einen Betrag, der proportional zur Lohnsumme der Arbeitnehmenden ist (37 Fr./100'000 Fr. AHV-Lohnsumme) für 2008 und 2009 und ca. 70 Fr. für die folgenden Jahren. Der Bundesrat hat beschlossen, im Jahr 2010 im Rahmen der konjukturellen Stabilisierungsmassnahmen vorzeitig die Einnahmen der CO2-Abgaben aus den Jahren 2008 bis 2010 zurückzuvergüten.
Mit den Stiftungsgeldern werden gefördert:
- Massnahmen zur Reduktion des CO2-Ausstosses und zur Steigerung der Energieeffizienz von Schweizer KMU. Ein erstes Projekt, welches von der Klimastiftung unterstützt wird, ist „CO2-Monitor", dessen Ziel es ist, KMU ein fertiges Klima-Programm zur Sensibilisierung und Motivation der eigenen Mitarbeitenden anzubieten.
- Die Entwicklung und Vermarktung von klimaschutzrelevanten Technologien und Produkten.
- Freiwillige Zielvereinbarungen zwischen KMU und der Energieagentur der Wirtschaft (EnAW) zur Reduktion des Energieverbrauchs und CO2-Ausschosses (sog. «KMU-Modell»).
Weitere Informationen finden Sie auch bei der Klimastiftung Schweiz
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Andreas Hammer
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