KPMG hat dem Forschungsprojekt «Endoskop für Neurochirurgie» der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne einen «KPMG's Inspiration Grant» verliehen. Damit konnte bereits eine dritte, wiederum 100'000 Franken umfassende Innovationsförderung gesprochen werden. Die durch Sponsoringprojekte von KPMG und ihren Mitarbeitenden gespeisten «KPMG's Inspiration Grants» fliessen Projekten zu, die einen gesellschaftlich relevanten Beitrag zu Gunsten künftiger Generationen leisten.
Nachdem im Juni je ein Projekt der ETH Zürich und der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) mit einem «KPMG's Inspiration Grant» und der damit verbunden Summe von 100'000 Franken bedacht worden waren, geht der dritte «KPMG's Inspiration Grant» wiederum nach Lausanne.
Vordringen in den Bereich einzelner (Nerven-) Zellen
Mit dem Projekt «Endoskop für Neurochirurgie» wurde ein Projekt des Laboratory of Physical Chemistry of Polymers and Membranes der EPFL ausgezeichnet, welches die Neurochirurgie in eine neue Sphäre katapultieren möchte: Die EPFL schickt sich an, eine neue Technologie für chirurgische Eingriffe zu entwickeln, die gezielt Licht als Werkzeug einsetzen will. Im Bereich der Diagnose- und Abbildungsanwendungen hat die rein optische Endoskopie ihre Wirksamkeit längst bewiesen. Die von der EPFL erforschte, neue Technologie führt nun den seit langem anhaltenden Trend zur Miniaturisierung chirurgischer Eingriffe und Reduktion der (negativen)
Eingriffsfolgen für Patienten in eine neue Dimension: Während nämlich die herkömmliche endoskopische Chirurgie im Zentimeterbereich und mit verhältnismässig grossen, mechanischen Werkzeugen arbeitet, könnte die neue, lichtbasierte Technologie in den unter einem Mikrometer liegenden Bereich, also kleiner als eine einzelne, lebende Zelle, vorstossen. Gebündeltes Licht als Werkzeug könnte dabei wahlweise als ultradünnes Skalpell wie auch als Präzisionspinzette eingesetzt werden.
Die neue Technologie könnte einen wichtigen Beitrag an die Suche nach Heilung von bisher als unheilbar geltenden Verletzungen, wie etwa Querschnittlähmungen, leisten. «Das ,Endoskop für Neurochirurgie' verkörpert die Hoffnung, dass die Medizin künftig statt an Gewebe an einzelnen Zellen zu
arbeiten vermag. Dadurch könnte auf lange Sicht der alte Traum Wirklichkeit werden, wonach sich auch verletzte Nervenzellen in zentralen oder peripheren Nervensträngen reparieren liessen», fasst Michael Herzog, Sektorleiter Healthcare von KPMG Schweiz, die Erwartungen zusammen. Dem EPFL Projektteam gehören an: Dr. Davor Kosanic und Prof. Dr. Horst Vogel, beides Forscher am Laboratory of Physical Chemistry of Polymers and Membranes der EPFL.
Innovationsförderung von KPMG mit ETH Zürich und EPFL
Der «KPMG's Inspiration Grant» wurde Anfang 2010 von KPMG Schweiz anlässlich ihres 100-Jahr-Jubiläums in Partnerschaft mit der ETH Zürich und der EPFL ins Leben gerufen. Die durch Sponsoringprojekte von KPMG und ihren Mitarbeitenden gespeiste Innovationsförderung zeichnet gezielt Projekte mit wissenschaftlicher Qualität und unternehmerischem Potenzial aus, die in den Bereichen Umwelt und Gesundheit einen relevanten Beitrag zu Gunsten künftiger Generationen leisten. Die «KPMG's Inspiration Grants» gewähren den Forschungsprojekten eine finanzielle Unterstützung von je rund 100'000 Franken und wollen so eine nächste Entwicklungsetappe ermöglichen. Die Auswahl der Projekte erfolgt jeweils durch die ETH Zürich und die EPFL, welche die wissenschaftliche Qualität der Projekte und eine nachhaltige Verwendung der Gelder garantieren.
Einen Blick auf die eindrücklichen Sponsoringprojekte der Mitarbeitenden von KPMG und das innovative Fundraising-Projekt, das die Basis für weitere «KPMG's Inspiration Grants» darstellt, erhalten Sie auf der Internet-Plattform «Growth Generator» unter http://www.growth-generator.ch/
Zürich, 7. September 2010
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