Details

  • Typ: Press release
  • Datum: 26.01.2011

Unternehmen von immer stärkerer Komplexität gefordert 

Die Komplexität fordert die Unternehmen immer stärker heraus. Hauptgrund dafür ist die immer umfassendere Regulierung. Wie die weltweite KPMG-Studie «Confronting Complexity» zeigt, steigen mit der Komplexität auch die Geschäftsrisiken, sie bietet den Unternehmen aber auch neue Chancen – eine Ansicht, welche die befragten asiatischen und amerikanischen Unternehmen stärker teilen als europäische Firmen.

Die Unternehmen werden weltweit von einem immer komplexeren Geschäftsumfeld herausgefordert. Dies zeigt die weltweite Studie «Confronting Complexity» von KPMG, an der 1‘400 Senior Executives in 22 Ländern mitgemacht haben. Hauptgrund für die zunehmende Komplexität sind die Regulierungen, gefolgt von den Treibern  Informationsmanagement, staatliche Aufsicht, immer raschere Innovationen, Steuerpolitik, multinationale Geschäftstätigkeiten und M&A-Aktivitäten.

 

Zunehmende Risiken – aber auch neue Chancen
Die zunehmende Komplexität provoziert neue Risiken und höhere Kosten und verlangt nach neuen Fähigkeiten. Sie erschwert den Wettbewerb, allfällige Change-Programme und wichtige Management-Entscheide und verlangsamt Deals und Transaktionen.

 

Die befragten Unternehmen sehen in der immer komplexeren Geschäftsumwelt aber auch Chancen: Sie erhoffen sich mit entsprechenden Massnahmen konkrete Wettbewerbsvorteile, neue bzw. verbesserte Unternehmensstrategien und das Erschliessen neuer Märkte sowie eine höhere Effizienz und neue Produkte. Asiatische und amerikanische Unternehmen schätzen die Chancen, die sich aus zunehmender Komplexität ergeben, etwas positiver ein als europäische Firmen.

 

Bislang mässig effektive Massnahmen
Die wichtigsten Massnahmen zur positiven Nutzung der Komplexität sind ein verbessertes Informationsmanagement, Restrukturierungen, veränderte Ansätze im Personalwesen, das Erschliessen neuer Länder und Regionen, Einflussnahme auf die Regulierung und Politik, M&A sowie Outsourcings – in dieser Prioritätenfolge. Mit der Effizienz der bisher eingeleiteten Massnahmen scheinen die befragten Firmen zwar noch nicht voll zufrieden zu sein; gleichwohl wollen sie den eingeschlagenen Weg weiterverfolgen.


Details finden sich in der Studie «Confronting Complexity».

 

Zürich, 26. Januar 2011

 


***

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

KPMG AG
Andreas Hammer 
Head of Public Relations & Public Affairs
Telefon: +41 44 249 48 20
Mobil: +41 79 335 75 06
E-Mail: kpmgmedia@kpmg.ch
www.kpmg.ch

 

Confronting Complexity - Research Findings and Insights

Cover Confronting Complexity
Diese KPMG Studie zeigt auf, dass der richtige Umgang mit der Komplexität zuoberst auf der Unternehmensagenda angekommen ist.